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Westerkappeln Nord

Bild1: Westerkappeln (ca. 63 km südöstlich von Twist)

Blid2: Hier eine Aufnahme von Landsat

Bild3:

Bild4: Zentrum bei Oberseeste!

Bild5: Ringe durch Unschärfe verdeutlicht.

Bild6:
Ringe (Durchmesser; jeweils äußerer Ring):
A überwiegend Ackerbau (2.5 km)
B überwiegend Grünlandnutzung (6 km)
C überwiegend Wald (8 km)
D Acker und Grünlandnutzung (14 km)
E Ackerbau mit eingestreuter Grünland und Waldnutzung

Bild7: Ringe etwa A und C im Profil (Blickrichtung von Ost nach West)

Bild8: Höhenrelief: Ringe etwa A und C
Weitere Informationen zur Umgebung von Westerkappeln
zwischen
Ibbenbüren - Bramsche - Osnabrück:
1.) Westerkappeln (Der Kreis Steinfurt)
2.) 20.03.2002
Osnabrücker Land
Neue Erkenntnisse zum "Bramscher Massiv"
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Die Existenz des „Bramscher Massiv“-Tiefgesteinskörpers, der in 5000 Meter Erdtiefe eine Ausdehnung von rund 60 mal 40 Kilometern hat, ist genauso rätselhaft wie die Entstehung des Berglandes zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge.
Hier sind Gesteine im Erdoberflächenbereich zu finden, die in den südlich und nördlich angrenzenden Gebieten meist erst in mehreren 1000 Meter Tiefe vorkommen.
Im Herbst 2000 wurden an der Icker Egge drei 50 bis 60 Meter tiefe Spülbohrungen eingebracht.
Dabei kam Material an die Oberfläche, das offensichtlich vor langer Urzeit großer Hitze ausgesetzt war.
Für Klassen eindeutige Hinweise, dass igendwann Magma aus dem Erdinnern nach oben strömte, der innere Vulkan aber nicht ausbrach, sondern durch die Erkaltung der heißen Massen das „Bramscher Massiv“ entstand.
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3.) Heinz-Jürgen Brink
Die Anomalie von Bramsche – wieder eine offene Frage ?
Hindenburgstr. 39, 30175 Hannover. noelle-hannover@t-online.de.
Ein noch oder wieder offenes Problem von regionaler geowissenschaftlicher Bedeutung ist die Existenz oder Nichtexistenz des sogenannten Bramscher Massives.
Die hohe Maturität im Südbereich des Niedersächsischen Beckens, das CO2-Risiko und fehlende Reservoir-Eigenschaften werden diesem Massiv angelastet, das in der Oberkreide als mafischer Pluton bis in Tiefen von 6 km aufgestiegen sein soll.
Die Existenz eines Massivs ähnlicher Natur, das durch Anomalien in Gravimetrie und Magnetik ebenfalls sehr auffällige von Schleswig-Holstein bis Brandenburg reichende sogenannte Ostelbische Massiv, wird inzwischen glaubwürdig bestritten.
Die Anomalien liegen im Bereich des östlichen Zentrums des Permbeckens und sind in Nordwestbrandenburg durch die lokalen Maxima von Pritzwalk besonders ausgeprägt.
Die Ursachen für die beobachteten Anomalien werden im Raume Pritzwalk nicht mehr in Tiefen von 6-10 km vermutet, sondern nach neueren geophysikalischen Untersuchungen mit großer Wahrscheinlichkeit in der Unterkruste zwischen 15 und 30 km.
Weiter hat die Analyse der thermischen Entwicklung des Niedersächsischen Beckens die Erkenntnis geliefert, dass der Maturitätsverlauf bearbeiteter Bohrungen eher durch eine erhöhte Absenkung und darauffolgender Inversion und ohne Intrusionseffekt zu erklären ist.
Eine alternative und vergleichende Interpretation weiterer koexistierender geophysikalischer und geologischer Anomalien weist ebenfalls auf die berechtigte Infragestellung der gegenwärtig dominierenden Deutung hin.
Sollte es diese Intrusion in der vermuteten Form also gar nicht gegeben haben, wäre die Abschätzung des regionalen CO2-Risikos neu zu bewerten, die strukturelle und thermische Entwicklung am Südrand des Niedersächsischen Beckens anders zu beurteilen und die Existenz vorhandener und möglicher mesozoischer und paläozoischer Gaslagerstätten im benachbarten Raum neu einzuschätzen.
4.) Bröckeltonstein – ein ungewöhnliches Sediment
Synsedimentäre Paläo-Vertisole im Oberjura des westlichen Wiehengebirges
Quellenangaben:
Bild1; Bild3; Bild5; Bild6: CD-ROM D-SAT Version 1.0
bild2; Landsat
Bild4: GiD Route 2000 Version 3.0
Bild7; Bild8: CD-ROM TOP 50 NRW Version 4.0