Karl Hovekamp

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Fuchs und Hase
Eine Simulation zur "Räuber-Beute-Beziehung"
Programm "FU-HA01.EXE"
Download, siehe unten

Vor Spielbeginn:
Auf einem Raster von 100 x 50 Feldern gibt es nur grüne Felder (Gras).
Dann werden zufällige Felder (je nach Wahl 1 bis 2000) ausgesucht, die grau gefärbt werden (Hasen).
Dann werden ebenfalls zufällige Felder (auch 1 bis 2000) rot gefärbt (Füchse).
Jahreszeiten sind nicht eingestellt, es ist immer Sommer und das Gras wächst überall auf jedem freien Feld.

Spielablauf:
Fortlaufend wird ein zufälliges Feld auf dem Raster ausgewählt.
1.) Ist das Rasterfeld grün (Gras), dann passiert nichts und es geht wie an Anfang weiter.
2.) Ist das Rasterfeld grau (Hase), dann werden die Nachbarfelder untersucht.
a) Ist eine grünes Feld gefunden (Gras), dann wird dort ein neuer Hase gesetzt (das Feld wird grau gefärbt) und es geht wie am Anfang weiter.
b) Wurde kein grünes Feld gefunden, dann verhungert der Hase und auf seinem Feld wächst Gras (das Feld wird grün gefärbt). Es geht wieder wie am Anfang weiter.
3.) Ist das Rasterfeld rot (Fuchs), dann werden die Nachbarfelder untersucht.
a) Ist ein graues Feld gefunden (Hase), dann wird er gefressen und es entsteht dort ein neuer Fuchs (das Feld wird rot gefärbt). Es geht wieder wie an Anfang weiter.
b) Wurde kein graues Feld (Hase) gefunden, dann verhungert der Fuchs und auf seinem Feld wächst Gras (das Feld wird grün gefärbt). Es geht wieder wie am Anfang weiter.

Es wird fortlaufend die Anzahl der Hasen und Füchse angezeigt, in der unteren Bildhälfte auch graphisch.

Mit der 'Leer-Taste' beginnt das Programm von vorn.
Die 'Esc-Taste' beendet das Programm.
Mit der 'Enter-Taste' können Jahreszeiten eingestellt/ausgestellt werden.

Spielablauf mit Jahreszeiten:
Wenn Jahreszeiten eingestellt sind, dann gibt es neben dem Sommer auch den Winter und die Übergangszeiten. Im Winter ist es immer wahrscheinlicher, dass Felder mit Eis (hellblau) statt Gras entstehen, sodass die Hasen weniger Nahrung (Gras) finden.

In der graphischen Darstellung hat der Winter eine hellblauen Hintergrund, während die Übergangszeiten einen weißen Hintergrund haben.

Anmerkungen:
Es werden nur Pseudo-Zufalls-Zahlen verwendet, sodass sich bei gleicher Auswahl der Anfangswerte immer ein identischer Simulationsablauf ergibt.

Bei einer Anfangswahl von viel Hasen und wenig Füchsen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Hasen aussterben, weil die Füchse Hasen im Überfluss finden und sich ungehindert vermehren. In der Folge verhungern dann die Füchse. Es bleibt eine grüne Welt zurück.

Bei wenig Hasen und wenigen Füchsen, kann es vorkommen, dass alle Füchse verhungert sind bevor ein Hase in ihre Nähe kommt. Dann gibt es am Ende nur noch Hasen und kurzzeitig grüne Punkte, dort wo ein Hase verhungert ist.

Wenn an Anfang viele Füchse und nicht zu wenig Hasen gesetzt werden, dann entwickelt sich die "Räuber-Beute-Beziehung". Die Hasen sind ständig auf der Flucht und werden von den Füchsen verfolgt. In einigen Breichen werden die Hasen eingekesselt und restlos vernichtet. Wenn ein Hase den Füchsen entkommt, dann kann sich eine neue Hasengruppe entwickeln.

Anmerkungen zu den Jahreszeiten:
Da es im Winter weniger Gras für die Hasen gibt, ist zu erwarten, dass es dann weniger Hasen gibt. Tatsächlich gibt es am Ende des Winters am wenigsten Hasen und nach dem Sommer am meisten. Paradoxer Weise profitieren die Hasen am stärksten, wenn es für sie vorübergehend zu wenig Gras gibt.

Besonders deutlich wird die "Räuber-Beute-Beziehung", bei der die Anzahl der "Räuber" der Anzahl der "Beute" zeitlich verzögert nachläuft. Dies gilt sowohl für die Beziehung Gras (Beute) zu Hase (Räuber), wie auch für die Beziehung Hase (in diesem Fall Beute) zu Fuchs (Räuber).

Hier Download:

MS-DOS Programm 'FU-HA01.EXE'


Kontakt: Karl.Hovekamp@web.de oder Monika.Hovekamp@web.de

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